#4 Bekommen wir wirklich das, was wir verdienen? – Attributionstheorie

Nach der „Gerechte-Welt“-Hypothese bekommen wir das, was wir verdienen und verdienen das, was wir bekommen. Ist also der Obdachlose pauschal selbst schuld an seiner Situation? Und ist der Lotto-Gewinner der Fleißige, dem mit dem Lottogewinn das passiert ist, was er verdient? Der Sozialpsychologe Melvin Lerner hat sich das Phänomen genauer angeschaut. Darüber hinaus hilft uns die Attributionstheorie von Harold Kelley, uns selbst zu fragen, welche Ursachen an unserer Situation beteiligt

#3 Entscheidungen treffen

Wir treffen jeden Tag ca. 20.000 bis 100.000 Entscheidungen. Manche fallen leichter, und manche schwerer. Es gibt verschiedene Strategien, eine Entscheidung zu treffen. Oft hilft uns unsere Intuition. Diese ist im Neokortex im Gehirn verortet und hilft dabei, schnelle Entscheidungen zu treffen. Für kompliziertere Entscheidungen gibt es von Friedemann Schulz von Thun ein Modell zur Ordnung der Gedanken: “Das innere Team”. Das sind die Themen der dritten Episode von “Instant

#2 Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast

Mit simplen psychologischen Mitteln ist es möglich, unabhängig von der Datengrundlage einer Statistik bei der Darstellung Botschaften zu vermitteln, die in eine gelenkte Richtung gehen. In dieser Folge gehe ich auf ein paar Effekte ein und erkläre an einem Beispiel, welche Wirkung dabei entsteht. Quellen:Kahneman, D., & Tversky, A. (1984). Choices, values, and frames. American Psychologist, 39(4), 341–350.Beitrag bei Ionos zu VerzerrungseffektenBeitrag bei Onlineprinters zur Bedeutung von FarbenURL zu den Quellen

#1 Das Robbers Cave Experiment

Im Robbers Cave Experiment von Muzafer Sherif wurden 22 Jungen in zwei Gruppen in ein Camp geschickt. Beobachtet wurden Gruppenprozesse: Wie bildet sich die Gruppe, wie führen konkurrierende Ziele zu Spannungen und wie können diese Spannungen durch übergeordnete Ziele wieder abgebaut werden? Quellen zu dieser Folge werden noch nachgereicht.